Neues Solar-Carport-Projekt in Maria Neustift
Maria Neustift: STYRIA zeigt mit Solar-Carports, wie moderner Wohnbau nachhaltig funktioniert
In Maria Neustift entsteht derzeit ein Projekt, das eindrucksvoll zeigt, wie klimafreundliche Energieversorgung und moderner Wohnbau Hand in Hand gehen können. Auf dem Areal der Wohnanlage der STYRIA – Gemeinnützige Steyrer Wohn- & Siedlungsgenossenschaft (Neustift 46A, 4443 Maria Neustift) werden zwei Solar-Carports errichtet, die künftig nicht nur Schutz für Fahrzeuge bieten, sondern gleichzeitig saubere Energie für die Bewohner erzeugen.
Zwei Carports – doppelte Energie
Die beiden Carports, die gemeinsam über eine installierte Leistung von rund 30 kWp verfügen, bieten insgesamt elf Stellplätze und werden mit Ladestationen für E-Autos ausgestattet. Damit setzt STYRIA ein klares Zeichen in Richtung Zukunft: Klimaschutz, E-Mobilität und Lebensqualität für die Bewohner werden hier auf intelligente Weise miteinander verbunden.
Innovativ gebaut – mit positiver CO₂-Bilanz
Eine Besonderheit des Projekts ist die gewählte Bauweise: Die Carports kommen ohne klassische Fundamente aus. Stattdessen wurden lediglich kleine Sockel mit Ausgleichsmasse errichtet. Die Verankerung erfolgt über Asphaltschrauben direkt im bestehenden Belag – ressourcenschonend, schnell und nahezu rückbaulos.
Für die Dachkonstruktion setzt man auf Leimbinder-Holz, was bereits beim Aufbau für eine positive CO₂-Bilanz sorgt. Die Dacheindeckung erfolgt mit Trapezblech, auf dem die PV-Module montiert werden.
Günstiger Strom für die Bewohner – ganz ohne Netzgebühren
Die Fertigstellung der PV-Anlagen ist für Mitte Juni geplant. Besonders erfreulich für die Bewohner: Sie können den erzeugten Sonnenstrom über eine lokale Energiegemeinschaft (GEA) direkt beziehen – und das zu außergewöhnlich günstigen Konditionen.
Denn: Netzgebühren und gesetzliche Abgaben entfallen, was bedeutet, dass der Sonnenstrom nur 16 Cent pro Kilowattstunde kostet. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis liegt in Österreich derzeit deutlich höher.
Finanzierung durch AEP – keine Kosten für Bauträger oder Bewohner
Die Umsetzung des Projekts erfolgt im Contracting-Modell durch die AEP H2 GmbH. Das heißt: Keine Investitionskosten für den Bauträger STYRIA oder die Bewohner – die Finanzierung und Errichtung übernimmt vollständig die AEP.

CFO, AEP H2 GmbH
Thomas Eidenberger
„Dieses Projekt zeigt, wie Energiewende im Wohnbau heute funktioniert: Wir finanzieren, planen und bauen – die Bewohner profitieren direkt von sauberem, günstigen Strom und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz. Eine echte Win-Win-Situation.“
Fazit: Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Wohnen
Das Solar-Carport-Projekt in Maria Neustift steht beispielhaft für moderne Energie- und Mobilitätslösungen im Wohnbau. Dank durchdachter Bauweise, günstiger Stromversorgung und CO₂-schonender Materialien profitieren sowohl Umwelt als auch die Menschen vor Ort – und das ganz ohne Investitionskosten.
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AEP Solar-Carports mit "positiver" CO₂-Bilanz – Wie nachhaltige Parkplatzüberdachungen aktiv zum Klimaschutz beitragen
CO₂-Bilanz: Parkplätze mit Klimaschutzfaktor
AEP hat die CO₂-Bilanzen für verschiedene Carport-Typen analysiert. Dabei wurde der gesamte Materialeinsatz eines Parkplatzes betrachtet – von Beton über Stahl bis hin zu Holz und Aluminium – und deren jeweiliges Global Warming Potential (GWP) ermittelt. Besonders spannend: Zwei der drei untersuchten Varianten weisen eine negative CO₂-Bilanz auf. Das bedeutet: Sie entziehen der Atmosphäre mehr CO₂, als sie ausstoßen – ein echter Gamechanger im Bauwesen.
1. Bifacial PV-Carport von AEP: CO₂-Senke statt CO₂-Quelle
Die bifaciale Ausführung – also mit beidseitig aktiven Solarmodulen – punktet gleich doppelt: durch hohe Energieausbeute und eine CO₂-Bilanz von –191,11 kg CO₂ je Parkplatz.
Der Hauptgrund für diese positive Bilanz liegt im Einsatz von Brettschichtholz (BSH), das als Baustoff CO₂ speichert. Trotz Betonfundament und Stahlbewehrung überwiegt der CO₂-Speichereffekt – der Carport wird zur aktiven CO₂-Senke.
2. Trapezodial PV-Carport von AEP: Ebenfalls im Minusbereich
Auch die trapezodiale Variante mit Stahl-Trapezblechdach bleibt deutlich im grünen Bereich:
–56,94 kg CO₂ je Parkplatz – ebenfalls ein Pluspunkt für Klima und Umwelt.
Die Kombination aus Holzstruktur und effizientem Materialeinsatz zahlt sich ökologisch aus.
3. Der Unterschied zur konventionellen Bauweise: Ein massiver CO₂-Rucksack
Zum Vergleich: Ein klassischer Carport aus I-Trägern und Trapezblech (ohne Holz) verursacht +1.085 kg CO₂ je Parkplatz – also mehr als eine Tonne Treibhausgas-Emissionen allein beim Bau!
Der Unterschied zu den AEP-Lösungen beträgt damit rund 1.100 kg CO₂ pro Parkplatz – eine klare Entscheidung für nachhaltiges Bauen.

Rechenbeispiel: Große Wirkung bei großen Projekten
Angenommen, ein Unternehmen möchte 50 Parkplätze mit Solar-Carports überdachen. Der CO₂-Vergleich im Überblick:
Allein durch die Wahl des richtigen Carport-Typs können bis zu 63 Tonnen CO₂ eingespart werden – das entspricht den jährlichen Emissionen von etwa 40 Mittelklasse-Pkw!
| Variante | CO₂-Bilanz je Parkplatz | Gesamt (50 Plätze) |
|---|---|---|
| AEP PV-Carport Bifacial | –191 kg | –9.555 kg CO₂ |
| AEP PV-Carport Trapezodial | –57 kg | –2.847 kg CO₂ |
| Standard-Stahl-Carport | +1.085 kg | +54.250 kg CO₂ |
(Negative Werte = CO₂-Reduktion)
Technische Details: So wird die CO₂-Bilanz berechnet
Die CO₂-Bilanz (GWP = Global Warming Potential) wird für jede eingesetzte Materialkomponente auf Basis von anerkannten Umweltdeklarationen (EPD) berechnet:
Diese Werte werden mit den verbauten Mengen multipliziert – das Ergebnis ist die CO₂-Bilanz je Parkplatz.
| Material | GWP-Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Beton | 281 kg CO₂/m³ | Bau-EPD |
| Stahl/Bewehrung | 1.500 kg CO₂/1000 kg | XCarb recycled steel |
| Holz (BSH) | –639,34 kg CO₂/m³ | EPD Binderholz |
| Aluminium | 2.000 kg CO₂/1000 kg | metagreen Alumero |
| Stahlblech | 1.500 kg CO₂/1000 kg | XCarb recycled steel |

Projektmanager PV-Carports, AEP
DI Fabio Rockenschaub
„Bei der Entwicklung unserer PV-Carports legen wir nicht nur Wert auf Energieeffizienz, sondern auch auf ökologische Nachhaltigkeit. Dass unsere Carports bereits bei der Errichtung eine negative CO₂-Bilanz aufweisen, ist das Ergebnis sorgfältiger Materialwahl und durchdachter Planung. Damit zeigen wir: Klimaschutz beginnt bereits bei der Unterkonstruktion – und endet erst bei der letzten Kilowattstunde Sonnenstrom.“
Fazit: Wer auf AEP Solar-Carports setzt, schützt nicht nur vor Sonne und Regen – sondern auch das Klima.
Die CO₂-Bilanz zeigt schwarz auf weiß: Unsere Solar-Carports sind nicht nur energieeffizient im Betrieb, sondern auch ein nachhaltiger Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen. Und das bereits vor der ersten Kilowattstunde Sonnenstrom. Für Unternehmen und Gemeinden, die auf echte Nachhaltigkeit setzen, sind Solar-Carports von AEP die richtige Wahl.

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